Der Forschungsbericht zum Forschungsprojekt von Dr. Kirsten Plötz zum Entzug des Sorgerechts bei lesbischen Müttern zwischen 1946-2000 in Nordrhein-Westfalen ist als digitale Langfassung unter dem Titel „… daß sie lesbisch ist, genügt, um ihr das Sorgerecht wegzunehmen.“ erschienen.
Der Forschungsbericht zeichnet nach, wie noch bis in die 1990er Jahre massive Eingriffe in das Leben lesbischer Frauen und ihrer Familien stattfanden, indem ihnen aufgrund ihrer Homosexualität das Sorgerecht für ihre Kinder entzogen wurde. Im Zentrum stehen die Stimmen der Zeitzeug*innen: betroffene Mütter, Kinder, Lebensgefährtinnen, Väter und andere Beteiligte. Sie berichten von Diskriminierung, Gerichtsprozessen und Angst – aber auch von Solidarität und Widerstand.
